E-Rechnungen drucken

Bisut

Sehr aktives Mitglied
Ich bin mir bei der Vielzahl der hier hinterlegen Fälle nicht ganz klar, ob es bereits gelöst wurde. Oder ob es technisch gar nicht in der Sage 100 abzubilden ist. Die E-Rechnung wird mittels des Sage Codes vom Druck ausgeschlossen, dazu wird dem Anwender, der Ablage Ort der E-Rechnung sowie den Hinweis:

"Die Druckerauswahl wird ignoriert" angezeigt.

Im Druckprozess werden daher sämtliche Drucker ignoriert, nur die "KOPIE" Funktion; mein Anwender möchte aber dennoch einige E-Rechnungen "physikalisch auf einen Drucker" senden. Im vorhandenen Druckprozess wurde über die Metadaten ein weiterer Berichtsdruck hinterlegt, der nichts anderes machen sollte, nach dem Ablegen der E-Rechnung einen weiteren Druckprozess zu steuern, um diese E-Rechnung zu drucken.

Das Drucken über die Ablage (PDF Erstellung) ist zu mühsam und das Druckbild ist unschärfer (so zumindest bei meinem Kunden)

* Gab es hier im Forum schon Lösungsansätze dazu?

Oder ist es auf Grundlage der rechtlichen Situation daher nicht erlaubt, weil Sage das so im Code steuert, das zu unterbinden...

Die KOPIE wird zwar verwendet (für interne Ablagen); aber in bestimmten Prozessen wünscht mein Kunde weiterhin die Druck Funktion einer E-Rechnung
 
Moin,
der einfachste Weg, meiner Meinung nach, wäre es den Rechnungs-Beleg in den Metadaten einfach komplett zu kopieren und als rptVKRechnung_Papier oder so zu speichern. In den Belegeigenschaften (nicht im Entwurf, sondern vorher) gibt es dann die nette Eigenschaft "E-Rechnung-Funktionalität", die kann man auf "wird nicht unterstützt" setzen. Danach kann man den Beleg wie einen Lieferschein, oder eine AB einfach Drucken wann und wie man will, sei es als zusätzlicher Beleg im originalen Druckprozess oder als eigenständigen Druckprozess.

Sieht aus wie ne Rechnung, riecht wie ne Rechnung, ist aber keine Rechnung was sage angeht.

Die Übergabe ans DMS kann man dann auch unterbinden indem man den Beleg einfach nicht zuordnet.
Wenn man ihn im DMS zuordnet, kann man das auch nutzen um Rechnungsbelege nachzuarchivieren ohne das die nochmal per Mail verschickt werden müssen. Man kann die dann einfach an einen speziellen Drucker senden, der mit dem Anschluss NUL verbunden ist.
 
Wir konnten das Drucken mit Hilfe von @planB erledigen. Nun haben wir dazu eine weitere Herausforderung. Es scheint so der Fall zu sein, wenn Sage die E-Rechnung erstellt (PDF erzeugt); das dieses einen anderen Treiber verwendet; als wenn wir diesen Beleg manuell über Microsoft Print to PDF ausgegeben. Zum Vergleich haben wir denselben Beleg vergleichen können. Hier wird die Schrift korrekt und wie in der Sage-Vorschau dargestellt; aber beim Erzeugen der Sage E-Rechnung nicht. Es muss also irgendwo was mit den gleichen Schriftarten in den PDF-Eigenschaften etwas zu tun haben.

Wie kann ich Sage 100 dazu bewegen, das die E-Rechnungen mit dem Treiber "Microsoft Print to PDF" erstellt wird.
 
Die E-Rechnung wird mit dem Stimulsoft Komponenten generiert. Das lässt sich auch nicht ändern.
 
Welche Schriften passen denn nicht? Bei RTF formatierten Schriften gab es hier bereits ein dokumentiertes Problem und die Option die als Bild zu rendern um das zu verbessern.
 
Ja, es scheint das Problem mit den RTF Texten zu sein, wir haben dazu WDB 214834 gefunden und somit in den Options der Sage eingetragen; das eben diese Texte als Bilder exportiert werden; war das der falsche Ansatz? Gab es noch einen anderen Ansatz den ich nicht gefunden habe...
 
Stellt man die formatierten Texten auf Unformatiert, wird daraus Arial in Größe 8 und die sind sauber; Kunde möchte aber nicht auf die formatierten Texte verzichten. Ob es wirklich nur die Calibri Schriften sind, kann mir da keiner was zu beitragen; Ich wüsste auch nicht auf die schnelle, wo man wie die Schriften auslesen kann; Kunde sagt immer: Die E-Rechnungen werden in PDF falsch erstellt, im Vorschau OK; in Umwandeln in Microsoft Print to PDF auch OK; aber eben nicht bei der automatischen Erzeugen der E-Rechnung. Die Textabschnitte sind unterschiedliche langgezogen
 
Das ist ein auch von Stimulsoft dokumentiertes Verhalten. RTF wird nicht immer sauber gerendert. Liegt wohl an der fehlenden nativen Unterstützung von RTF durch .NET. Der in der WDB beschriebene Fix sorgt dafür, das die Texte im Text optisch korrekt dargestellt werden, aber so dass das eben Bilder statt Fonts sind. Dadurch kann man die nicht aus der PDF kopieren und sie skalieren auch nicht beliebig. Einen kompletten Fix gibt es nicht. Die Renderengine von Stimulsoft kann sage nicht direkt beeinflussen.

Das hat mit den Calibri Schriften nix zu tun, das ist ein komplett anderer Fehler. Die haben interne Kerning Tabellen, die nur 65535 Bytes lang sein dürfen, aber deutlich länger sind. Da hat MS die Prüfung verschärft und verwirft nun die eigenen Schriften in WPF Anwendungen als ungültig. So wie ich das verstehe, muss man wohl einfach nur auf Calibri, Cambria, Constantia und Corbel verzichten. Aus der Nummer kommt MS nämlich auch nicht mehr raus. Lassen sie die Prüfung weg, entsteht eine Sicherheitslücke, patchen sie den Font, werden alte Dokumente falsch gerendert.
 
Heißt also das jetzt der Kunde nicht tun kann... Obwohl viele Jahre es so in Sage funktionierte... Dein Vorschlag an den Kunde ist weigerlich zu verstehen, er soll eine andere Schriftart verwenden oder die RTF Texte also unformatiert umstellen?

Ich dachte mir schon das diese Thema mehr an Wissen fordert...
 
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