Umsetzung der eRechnung

SunSage

Neues Mitglied
Hallo zusammen,
ich bin mir nicht ganz sicher, ob das Thema eher in die Warenwirtschaft oder in die Rechnungslegung gehört – ich stelle die Frage daher einfach hier in die Runde.

Wie handhaben Sie bei der Einführung der eRechnung folgende Punkte?
  • Können Ihre Kunden frei wählen, in welchem Format sie die eRechnung erhalten (z. B. XRechnung oder ZUGFeRD)? In der Sage 100 lässt sich das ja grundsätzlich pro Kunde einstellen.
  • Wir erfassen derzeit alle relevanten Stammdaten (z. B. IBAN) und würden diese anschließend in einer Excel-Datei zusammenführen.
    Hat jemand Erfahrung damit, solche Daten anschließend per XML zu importieren?
  • Gibt es hierzu bewährte Vorgehensweisen oder Stolpersteine, die man beachten sollte?

Vielen Dank im Voraus für eure Einschätzungen und Erfahrungen.
Beste Grüße
 
Hallo,

wir empfehlen unseren Kunden einfach per Schnelländerung (Stammdaten=>Schnelländerung=>Kunden) alles auf "ZUGFeRD: E-Mail" zu stellen.
Das schadet nichts und falls wirklich jemand XRechnung möchte, wird er sich melden.

In den Kunden-Stammdaten empfehlen wir die Anlage eines Ansprechpartner "Rechnungsempfänger" und dann per "Belegzuordnung" diesen den Rechnungsbelegen zuzuweisen.

Mehr braucht man im ersten Schritt nicht machen.


Bankverbindung brauchts ja nur bei Lastschrift.
Die sollte dann ja sowieso da sein.

Außer man möchte bei den Kunden die Hausbank (die eigene nicht die des Kunden) vorgeben.
Aber das klappt sowieso erst, wenn alle tatsächlich mit der XML arbeiten.

VG
 
So, wie @KMoeser es beschrieben hat, machen wir es auch.

Im normalen B2B-Umfeld (und B2C) ist aus meiner Sicht die ZUGFeRD-Rechnung deutlich sinnvoller als die XRechnung, da der EMpfänger so auch ein ohne weiteren Aufwand "menschenlesbares" PDF-Dokument erhält.
Das kann man in der XRechnung zwar auch einbetten, dann benötigt man aber auch schon wieder einen entgsprechenden Viwewer, den man bei den Kunden der eigenen Kunden nicht voraussetzen will.

Die XRechnung verwenden unsere Kunden fast nur, wenn Rechnungen an staatliche Organisationen gestellt werden, hier erhält man dann auch die Leitweg-ID für die automatische Verarbeitung auf Empfängerseite.

Der Ansprechpartner für den Rechnungsversand ist ja schon lange good practise, weil er ermöglicht, eine abweichende E-Mail-Adresse für die Rechnungen zu setzen (invoice@...).

Wir empfehlen unseren Kunden nach der massenweisen Umstellung häufig noch, für ein paar Monate einen Textbaustein für den Belegfuß der Rechnung zu setzen, der darauf hinweist, dass das PDF eine elektronische Rechnung im ZUGFeRD-Format enthält. So erspart man sich einige Rückfragen und kann sich gleichzeitig up to date darstellen :)
 
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